Identitätsangriffe erkennen, bevor Schaden entsteht – ITDR mit ThreatDown
Gestohlene Zugangsdaten sind heute einer der häufigsten Einstiegspunkte für Cyberangriffe. Angreifer benötigen keine Sicherheitslücken und keine Schadsoftware – sie loggen sich einfach ein. Und genau darin liegt das Problem: Wer gültige Anmeldedaten besitzt, sieht für viele Sicherheitssysteme wie ein legitimer Nutzer aus.
Identity Threat Detection & Response (ITDR) ist ein Ansatz, der diese Lücke schließt. Die Technologie beobachtet das Nutzerverhalten nach der Anmeldung und erkennt Auffälligkeiten, die auf Missbrauch hindeuten – etwa ungewöhnliche Zugriffe, die unbefugte Erweiterung von Benutzerrechten oder sogenannte Lateral Movement-Aktivitäten, bei denen sich ein Angreifer von System zu System bewegt.
Warum das Thema gerade jetzt relevant ist
Laut IBM dauert es durchschnittlich 241 Tage, bis ein Einbruch über gestohlene Identitäten überhaupt entdeckt wird. Microsoft verzeichnete im ersten Halbjahr 2025 einen Anstieg solcher Angriffe um 32 Prozent. Und rund 30 Prozent aller Cyberangriffe beginnen mit kompromittierten Zugangsdaten. Technologien, die nur den Zugang kontrollieren, reichen nicht mehr aus. Es braucht eine Lösung, die auch überwacht, was nach dem Login passiert.
ThreatDown, der auf Managed Security spezialisierte Hersteller von Malwarebytes, bietet ITDR als integrierten Bestandteil seiner Sicherheitsplattform an. Die Lösung überwacht Identitätssysteme wie Active Directory, Microsoft Entra ID und Okta in Echtzeit.
Webinar: Einführung in ITDR für IT-Partner und Reseller
sysob IT-Distribution lädt Partner und Reseller am 25. Juni 2026 zu einem kostenlosen Webinar ein, das kompakt in das Thema ITDR einführt und konkrete Vertriebsansätze vorstellt.
Termin: 25. Juni 2026, 10:00 – 10:30 Uhr Format: Online-Webinar (30 Minuten) Zielgruppe: IT-Reseller, Fachhändler und IT-Partner
Agenda:
- Was ist ITDR und warum jetzt?
Expert Talk mit Mark Stockley, Cybersecurity Evangelist bei ThreatDown (auf Englisch) - How to sell it
Vertriebsstrategie und Positionierung für Partner (auf Deutsch) - Q&A
Fragen an die Referenten
Der Einstieg mit Mark Stockley findet auf Englisch statt und dauert rund zehn Minuten. Der restliche Teil des Webinars wird auf Deutsch durchgeführt.
Die drei entscheidenden Schritte
1. Betroffenheit prüfen – Klären Sie, ob Sie direkt oder über die Lieferkette betroffen sind. Bei Betroffenheit folgt eine dreimonatige Registrierungsfrist beim BSI.
2. Ist-Zustand ermitteln – Wo stehen Sie? Welche Lücken gibt es? Eine ehrliche Bestandsaufnahme ist der Ausgangspunkt.
3. Notfallprozesse etablieren – Definieren Sie klar: Wer meldet? Wer gibt frei? Welche Informationen müssen wann ans BSI?
Jetzt anmelden!
NIS2 ist mehr als Compliance, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor. Unternehmen, die jetzt handeln, schützen nicht nur sich vor Bußgeldern, sondern sichern ihr Geschäftsmodell langfristig ab. Mit den richtigen Partnern und Lösungen wird aus der Pflicht eine Chance für mehr Sicherheit, Vertrauen und Wettbewerbsfähigkeit.